Krebsvorsorge

Vorsorgemaßnahmen

Einige Krebsarten lassen sich in ihrer Entstehung nicht vermeiden. Daher spielt insbesondere bei Brustkrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs die Früherkennung eine elementare Rolle. Je früher die Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Allgemeine Vorsorgemaßnahmen wie gesunde Ernährung mit möglichst frischen Zutaten oder körperliche Betätigung können das Risiko für Krebserkrankungen verringern.

Nikotin und Alkohol erhöhen hingegen die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Zigarettenrauch ist hauptverantwortlich für bösartige Tumore im Mund und im Kehlkopf, Lungenkrebs und Blasenkrebs. Auch für andere Krebsformen wie Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs und Brustkrebs ist Rauchen mitverantwortlich.

Die Früherkennung von Krebserkrankungen ermöglicht den Einsatz von weniger belastenden Therapieverfahren, als dies bei fortgeschrittenen Krebsstadien möglich ist. Einige Krebsformen sind durch Vorsorgeuntersuchungen recht gut zu erkennen. Spezielle Früherkennungsuntersuchungen gibt es beispielsweise für Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs.

Frauen ab dem 18. Lebensjahr wird der sogenannte PAP-Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs empfohlen. Zwischen 45 und 69 Jahre alte Frauen erhalten alle zwei Jahre eine persönliche Einladung zur Mammografie-Untersuchung. Frauen von 40 bis 44 und von 70 bis 74 Jahren können eine Einladung bei der kostenlosen Telefon-Serviceline anfordern. Männer und Frauen ab 50 Jahren steht außerdem eine erweiterte Maßnahme zur Darmkrebs-Früherkennung zu. Für Männer bietet sich zudem ab dem 40. Lebensjahr die jährliche Prostatauntersuchung durch den Arzt an.