Lebensqualität

Lebensqualität bei Krebspatienten

An Krebs zu erkranken bedeutet einen tiefen Einschnitt in das Leben der Betroffenen. Die Diagnose löst große Ängste vor langwierigen, qualvollen Behandlungen, Siechtum, Stigmatisierung und häufig auch vor dem Tod aus. Obwohl zahlreiche Patienten durch moderne Therapien geheilt oder in fortgeschrittenen Stadien zumindest die Schmerzen ausgeschaltet werden können, ist ihre Lebensqualität oftmals sehr beeinträchtigt.

Entscheidend für die Lebensqualität ist nicht nur eine weitestmögliche Beschwerde- und Schmerzfreiheit. Die psychischen und sozialen Bedingungen spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Trotzt ihrer Erkrankung möchten die meisten Patienten am Leben teilnehmen. Ob dies gelingt, hängt zum einen davon ab, inwieweit die Einschränkungen und das Ausmaß der Beschwerden den Alltag belasten. Zum anderen ist von Bedeutung, wie die innere Einstellung zu den Behandlungsmaßnahmen und den krankheitsbedingten Erschwernissen ist.

Sport & Bewegung

Eine gute Möglichkeit, das Leben von Krebspatienten positiv zu beeinflussen, sind Sport und Bewegung.

Sie stärken zum einen die allgemeine Gesundheit und die Abwehrkräfte und vermitteln zum anderen wieder ein Gefühl für den Körper und Zutrauen zu diesem. Zugleich lehren die Betroffenen, mit den Einschränkungen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit zurechtzukommen und gegen diese „anzuarbeiten“.

Da die körperliche Aktivität die Leistungsfähigkeit und die Muskelkraft verbessert und außerdem die Müdigkeit und die Angst lindert, wird sie bereits während der Therapie verschiedener Krebserkrankungen empfohlen.